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13.12.2017 : 18:08 : +0100

Stemmen wurde urkundlich erstmalig vor 1250 erwähnt. Das Wappen der Gemeinde ist durch einen blauen Fluss, der die Wümme darstellt, quergeteilt. Sie durchfließt östlich von Stemmen die Feldmark. Die fünf Eicheln stellen den Kernort und die vier Ortsteile Stemmerfeld, Rotermoor, Neddervieh und Dreihausen dar. Das Birkhuhn schmückt den anderen Teil des Wappens.
Stemmen hat bis in die heutige Zeit seinen ländlichen Charakter erhalten. Traditionen wie die plattdeutsche Sprache und alte Hofnamen werden gepflegt. Mächtige Eichen umrahmen die Höfe in diesem Haufendorf. Die Gemeinde Stemmen betreibt keine Baulandwerbung, sondern Baugrundstücke werden im Rahmen der Eigenentwicklung zur Verfügung gestellt. Kleine Wohngebiete können innerhalb des Ortes ausgewiesen werden, so können sich  Neubürger gut integrieren.
Das Dorf liegt an keiner Hauptverkehrsstraße, wird jedoch durch die neu gestaltete Ortsdurchfahrt geprägt. Außerdem ist eine gute Verkehrsanbindung gegeben. Erweiterungsfähige Gewerbeflächen liegen am Ortsrand.
Zahlreiche Vereine, private Initiativen, der Kindergarten und die Grundschule im Ort stärken die Dorfgemeinschaft.
Umgeben ist das Dorf von einer reizvollen Kulturlandschaft. Große Teile der Feldmark stehen unter Naturschutz. Das bekannteste Naturschutzgebiet ist das Ekelmoor nördlich von Stemmen, das zusammen mit dem Tister Bauernmoor eine Fläche von 1250 ha umfasst.

Peets Hof
Ortsdurchfahrt
Ekelmoor